Virtuelle Inseln der Erinnerung

Impressionen des
Off Stage Programms

Vom 20. – 22. Mai 2021 konnten täglich Erinnerungen in Form von Sprachnachrichten anonym hinterlassen werden.


Hier erhaltet ihr einen kleinen Einblick:

Abendliche Talks

farvel Team

Wir haben über das Konzept 
Virtuelle Inseln der Erinnerung gesprochen und was wir uns dabei gedacht haben. 

emmora

Gemeinsam mit unseren Gästen Evgeniya und Victoria vom Online Bestattungshaus emmora haben wir über Digitale Bestattungskultur gesprochen.

Wer du Warst

Gemeinsam mit unseren Gästen Mel und Carina von dem freien Trauerredner*innen Netzwerk wer du warst haben wir über Virtuelle Abschiedsrituale gesprochen.

Konzeption der
Virtuellen Inseln der Erinnerung

Die Virtuellen Inseln der Erinnerung wurde speziell für das Off Stage Programm der re:publica 21 entwickelt. Die Herausforderung ist, einen kollektiven Raum für Erinnerungen im Rahmen einer Digitalkonferenz zum Ausdruck zu bringen.

Wir haben uns hierbei auf die ursprünglichste Form des Geschichtenerzählens beschränkt – unsere Sprache. Diese Reduktion setzte den Fokus gezielt auf die Hinterbliebenen mit ihren mündlichen Erinnerungen und den Austausch innerhalb der Gemeinschaft.

Sprachnachrichten mit Erinnerungen an eine geliebte Person konnten auf der ganzen Welt hinterlassen und von anderen entdeckt werden.

Runde Interaktionsflächen mit atmosphärischen Naturklängen (Credits) regten zum Zusammenfinden mit unbekannten Personen an. 

Die zentral platzierte Bühne diente als Ort zum Ankommen und als Austragungsstätte für die abendlichen Talks.

Das Projekt Virtuelle Inseln der Erinnerung war ein dynamischer Prozess, welcher sich nur mit dir entwickeln konnte. Wir haben uns sehr über das zahlreiche Feedback gefreut.

Digitalkonferenz re:publica 21

© re:publica 2021

Als junges Tech Startup waren wir mit farvel bei der digitalen Ausgabe der Konferenz re:publica 21 unter dem Motto „In the Meantime“ vom 20 – 22. Mai 2021 vertreten. Exklusiv für diesen Anlass haben wir den 3D Raum Virtuelle Inseln der Erinnerung entwickelt.

Eine kleine Einführung: Liz betritt den virtuellen Raum. Beim Erkunden des Raumes sieht sie zahlreiche Sprachaufnahmen; jede einzelne eine berührende Erinnerung in Gedenken an einen Menschen. Ihr Bruder Paul, der vor einem Jahr in NY bei einem Autounfall tödlich verunglückte, ist ihr wieder ganz präsent. Sie möchte den Moment als Paul ihr Blumen zum Geburtstag brachte, obwohl er eine Pollenallergie hatte, festhalten. Eine Person spricht sie auf ihre Geschichte an. Sie lachen und weinen zusammen, ohne sich zu kennen. 

„In the end, we’ll all become stories“ (M. Atwood). Wenn ein Mensch stirbt, werden Erinnerungen nicht nur verbal weitererzählt, sondern bleiben auch auf Handys, Computern oder im Internet gespeichert. In den Virtuellen Inseln der Erinnerung konnten Geschichten gemeinsam erfahrbar werden. Die abstrakte virtuelle Welt initiierte den gemeinschaftlichen Austausch und gibt damit der kollektiven Erinnerung einen Raum. Neben diesem Erlebnis, fanden jeden Abend Talks über das Thema Digitale Trauer und Erinnerung statt. Diskutiere mit uns, wie Trauer und Erinnerung im digitalen Raum Ausdruck verliehen werden kann.

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